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Wir sind die wahren Keeper: Wiederverwendbare Kaffee-Cups

**Corona Statement am Ende des Artikels


von Lena Schmidlechner – Seit einigen Jahren erobern Mehrwegbecher die Coffeelifestyler-Welt. Verschiedenste Marken bieten sie in verschiedensten Varianten an – es gibt Glasbecher, Thermobecher, Bambusbecher und alles dazwischen. Gerade in Corona-Zeiten, wo das Sitzen im Kaffeehaus keine Option mehr und der Coffee to go die Norm ist, lohnt es sich über die Anschaffung eines Keepcups nachzudenken. Aber was sind eigentlich die tatsächlichen Vorteile so eines Mehrwegbechers? Um das herauszufinden seid ihr hier an der richtigen Adresse!


Er spart Geld

Pappbecher kosten nicht nur der Umwelt etwas, sondern auch den Cafés selbst. Sie stellen eine weitere Anschaffung dar, die nötig wird und da sie Einwegprodukte sind, hat man auch nicht längerfristig etwas davon. Unter anderem deshalb bieten mittlerweile viele Cafés und selbst große Ketten wie Starbucks einen Rabatt auf ihre Getränke an, wenn ihr eure eigenen Becher mitbringt.


Er sieht gut aus

Mehrwegbecher gibt es in allen erdenklichen Farben, Größen und sogar Formen. Teilweise kann man sie online auch mit eigenen Motiven bedrucken lassen oder aus einer großen Auswahl an Mustern aussuchen. Sie können zu einem richtigen Accessoire werden, das ihr mit euch herumträgt und aus dem ihr dann auch noch leckeren Kaffee trinken könnt! Hört sich doch fast zu gut an, um wahr zu sein, oder?

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Er hält den Kaffee länger warm

Natürlich ist das auch davon abhängig, ob ihr euch beispielsweise für einen Thermobecher oder einen Bambusbecher entscheidet. Grundsätzlich gibt es aber viele Anbieter, die Becher aus einem Material herstellen, das die Temperatur des Getränkes länger hält. Damit der Eiskaffee im Sommer also nicht zum Heißgetränkt und der warme Cappuccino im Winter nicht zum Eiszapfen wird, lohnt es sich über einen Mehrwegbecher nachzudenken.


Der Umweltaspekt

Natürlich ist der Hauptgrund, aus dem sich viele Coffeelifestyler einen Mehrwegbecher besorgen, der Aspekt des Umweltschutzes. Das Problem mit Einwegbechern ist nämlich nicht nur, dass sie Müll erzeugen. Häufig wird angenommen, es würde sich ja ohnehin nur um Papiermüll handeln, der vergleichsweise schnell abgebaut werden kann. Was vielen Menschen aber nicht bewusst ist: Der Kunststoffilm innen am Becher, der verhindert, dass Flüssigkeit das Papier aufweicht und irgendwann ausrinnt, ist meist nur sehr schwer vom Rest des Bechers zu trennen. Das macht einen Großteil kommerziell erhältlicher Einwegbecher nicht recyclebar, was für die Umwelt eine umso größere Belastung ausmacht. Natürlich ist nichts Verwerfliches daran, hin und wieder einen Einwegbecher zu verwenden. Trotzdem empfehlen wir jenen von euch, die besonders gerne Kaffeespaziergänge machen und sich regelmäßig einen Coffee to go holen, über die Anschaffung eines Mehrwegbechers nachzudenken!


Immer noch nicht überzeugt? Versucht es doch mit Pfandbechern!

Ein weiteres Modell, das sich in den letzten Jahren langsam etabliert hat, ist das der Pfandbecher. Beispielsweise in Wien und Graz arbeiten einige Cafés zusammen, um weniger Müll durch Einwegbecher herzustellen. Ihr könnt euch euren Kaffee in einem Pfandbecher aus Kunststoff geben lassen, den ihr dann bei verschiedenen Cafés wieder zurückgeben könnt. Das Pfand für den „Cup Solutions“ Becher in Wien liegt bei einem Euro, den ihr natürlich bei der Abgabe gleich wieder zurückbekommt.

Mehrwegbecher haben viele Vorteile, die sich ein Coffeelifestlyer nicht entgehen lassen, sollte. Das hier ist euer Zeichen, dass es Zeit für den Kauf ist!


Beitragsbilder | © bellendo Online on Unsplash


**Wir bitten um Verständnis, dass Öffnungszeiten und Angebot der einzelnen Cafés und Lokale wegen der Corona Maßnahmen aktuell nicht immer zu hundert Prozent stimmen. Bitte schaut zur Sicherheit immer auch auf die Kanäle der Cafés und haltet euch in erster Linie immer an die aktuellen Maßnahmen. Gemeinsam stehen wir Corona durch!