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Mama, lass es dir gutgehen!

**Corona Statement am Ende des Artikels 


Am 9. Mai ist Muttertag. Schön. Oder doch nicht? Manchmal sind ja gerade diese Tage, über die wir uns am meisten freuen sollten, diejenigen, die uns schon im Vorfeld Bauchweh machen. Wer aber den Muttertag abseits des Konsumtrubels betrachtet und einfach mal entspannt, kann den Tag durchaus genießen. Mama, nimm den Tag als das, was er sein soll: Ein entspannter Sonntag, an dem du dich nicht abschuftest, sondern den du ruhig genießen darfst. Für jene Mütter, die sich von Natur aus damit schwer tun, haben wir hier ein paar Tipps.


Das Frühstück ist nicht fertig

Die Kinder wollen dir unbedingt Frühstück machen, aber als du aufstehst, ist noch kein Mensch munter, geschweige denn in der Küche? Jetzt willst du ihnen die Show natürlich nicht nehmen, aber bis Mittag kannst du auch nicht auf das Frühstück warten? Doch, eigentlich geht das ganz gut. Nimmt dir deinen Kaffee und einen kleinen Snack und verzieh dich damit wieder ins Schlafzimmer. Entweder döst du dort noch vor dich hin oder du liest ein Buch. Beides Dinge, die du bestimmt schon ewig nicht mehr getan hast. Und wenn das nicht geht: Lass dir doch mal frühmorgens die Badewanne ein. Das hilft auf jeden Fall schon mal beim Entspannen.


Überraschung!

Deine Lieben wollen dich an diesem Tag überraschen, aber du hasst es, nicht zu wissen, was passiert? Vielleicht ist es ein Ausflug oder ein Essen oder ein Geschenk. Vielleicht auch gleich alle drei Dinge. Für Controllfreaks ist es bestimmt nicht einfach, an einem Tag plötzlich loszulassen. Du solltest es dennoch tun – nicht um höflich zu sein, sondern um den Tag auch wirklich genießen zu können. Sollest du Bedenken haben, dann organisiere dich am Vortag schon so, dass du für alle Individualitäten gerüstet bist. Richte Kleidung für jedes Wetter her und am besten ziehst du sportliche Schuhe an. Damit kann nichts schiefgehen. Packe Sonnencreme und Wasser ein und steck dir einen Müsliriegel in die Jackentasche. Am besten wird sein, du überlegst selbst, womit du überfordert sein könntest und beugst diesen Dingen einfach entsprechend vor.


Das Geschenk ist nicht so deins

Solange die Kinder klein sind und an Muttertag hauptsächlich selbst Gebasteltes anschleppen, ist die Welt ja noch in Ordnung. Das stellt man irgendwo auf und spätestens ein Jahr später wirft man es weg. Aber irgendwann finden die Kids das nicht mehr passend. Und sie kaufen ihren Müttern die Geschenke. Ob teuer oder nicht, häufig treffen sie dann nicht ganz den Geschmack und nicht mal die richtige Größe. Was macht die moderne Mama dann damit? Die Kinder kränken, will ja niemand. Bei der Größe ist das Ganze noch einfach, da kann man um Umtausch (falls möglich) bitten. Was aber, wenn einem das Geschenk so gar nicht gefällt? Die einfachste Lösung ist, es als das zu sehen, was es ist. Ein Geschenk. Und ein Geschenk hat nie den Sinn und Zweck etwas Lebensnotwendiges zu sein. Es ist eine Aufmerksamkeit, die einem Freude bereiten soll. Wenn man es als das sieht, kann man sich doch auch ganz einfach darüber freuen. Denn es braucht gar nichts zu sein, das man sich selbst kaufen würde. Es darf genau das sein, was die Kinder sich für einen überlegt haben. Und wenn es etwas ist, das man anziehen oder tragen kann aber nicht will, so lässt sich dafür bestimmt der eine richtige Anlass finden. Vielleicht gleich das gemeinsame Abendessen zu Hause. Ist doch schön, es zu haben, ob man es nun braucht oder nicht…


Abendessen für die Tonne

Du kannst im Wohnzimmer riechen, dass die Béchamelsauce anbrennt? Du hörst die Diskussion darüber, wie viel Butter nun wirklich reingehört und da werden die Zahlen verdreht? Du weißt genau, dass das Wasser gleich überkocht? EGAL! Entspann dich! Wenn du das Essen richtest, erklärt dir ja auch niemand, wie es eigentlich gemacht gehört, oder? Logisch, du willst nicht, dass die Mühe der Kinder umsonst ist und sie dann enttäuscht sind, doch solche Erfahrungen kannst du ihnen nicht ersparen. Es gehört zum Großwerden dazu. Deine Aufgabe am Muttertag ist, einen schönen Tag zu haben. Wenn sie für dich kochen wollen, lass sie machen. Und denk dir: Besser sie stellen dir als liebevoller Mutter das völlig vermasselte Essen hin als sie machen das bei der/beim Freund*in. Wenn du deine Einmischungen nicht unterbinden kannst, mach einen Spaziergang oder trinke einen Kaffee auf dem Balkon. Das wird dafür sorgen, dass alle entspannt sind. Du willst vorsorgen für den Fall, dass es tatsächlich ungenießbar ist? Das wird zwar nicht nötig sein, aber es ist doch sicher immer irgendetwas Essbares im Haus. Du bist schließlich Mama.


Was du möchtest

Wie würde der perfekte Tag (innerhalb der aktuellen Einschränkungen) für dich aussehen? Was würdest du gerne machen an Muttertag? Hast du dir schon einmal überlegt, das einfach rechtzeitig zu sagen? Möchtest du einen Coffeewalk machen oder ein Picknick? Freust du dich mehr über Frühstück im Bett oder über einen Nachmittagssmoothie? Wenn du weißt, was dir guttut, dann kommuniziere das rechtzeitig. Deine Kinder werden nicht nur Verständnis dafür haben, sondern mit aller Wahrscheinlichkeit sogar erleichtert sein. Ist ja nicht so einfach, jemandem eine Freude zu machen. Und wenn es darum geht, dass du gerne eine Stunde für dich hättest: Auch das wird kein Problem sein. Sag ihnen, was du in deiner Me-Time machen möchtest und bestimmt werden sie das verstehen.


Erfülle dir selbst einen Wunsch

Wie wäre es mit einem kleinen Muttertagsgeschenk an dich selbst? Du selbst musst nicht raten, um etwas ganz Tolles für dich zu besorgen. Es wird mit Sicherheit genau das sein, das du gerne haben möchtest. Und weißt du was: Sowas ist erlaubt! Du leistest das ganze Jahr über Unglaubliches. Was soll daran verwerflich sein, wenn du dir einen Wunsch erfüllst? Übrigens hilft das auch dabei, das Geschenk der Kids wie oben erwähnt nicht überzubewerten. Du sorgst selbst dafür, dass du genau das bekommst, das du haben möchtest und was die Kinder dir schenken, ist die Draufgabe. Wie klingt das?


Iss den Kuchen, trink den Kaffee

Tu genau das, was dich glücklich macht. Normalerweise würdest du das zweite Stück Kuchen nicht mehr essen. Und nach drei Kaffee am Tag ist Schluss. Es wird dich aber nicht umbringen, wenn du dich an diesem einen Tag mal nicht an all die selbst auferlegten Regeln hältst. Es strengt doch nur an, ständig zu verzichten. Und an Muttertag will man nicht gestresst sein. Ein guter Tipp ist auch, den Kindern keine besonderen Regeln aufs Auge zu drücken. Keine Computerspiele, kein Handy oder Fernsehverbot führen höchstens dazu, dass sie gezwungener Weise doofe Spiele mit dir spielen. Und welche Mama will das denn?


Es ist ein Tag von vielen

Das Wichtigste aber ist: Stell keine Erwartungen an diesen Tag. Dieser eine Tag ist nicht aussagekräftig über deinen Wert als Mutter, über die Liebe deiner Kinder oder deine erzieherischen Fähigkeiten. Es ist ein Tag von vielen und manche verlaufen besser und andere weniger gut. Wenn du schon mit gewissen Erwartungen in diesen Tag hineingehst, können diese nur enttäuscht werden. Denn deine Gedanken kann niemand lesen und es wäre auch viel zu viel verlangt von deinen Kindern, dir einen nach deinen Maßstäben “perfekten” Muttertag zu zaubern. Genieße das, was sie bereit sind, zu geben und mach dir einfach selbst einen feinen, gemütlichen Tag. Mehr soll der Muttertag auch nicht sein: Einfach ein Tag, an dem du fühlst, das du Mama bist! Darauf darf man sich doch einfach einlassen, oder?


**Wir bitten um Verständnis, dass Öffnungszeiten und Angebot der einzelnen Cafés und Lokale wegen der Corona Maßnahmen aktuell nicht immer zu hundert Prozent stimmen. Bitte schaut zur Sicherheit immer auch auf die Kanäle der Cafés und haltet euch in erster Linie immer an die aktuellen Maßnahmen. Gemeinsam stehen wir Corona durch!