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Warum der Erfolg deiner Morgenroutine vom Abend zuvor abhängt

**Corona Statement am Ende des Artikels


von Lena Schmidlechner -Warum eine Morgenroutine wichtig ist, wurde in den letzten Jahren auf verschiedensten Social Media Plattformen immer wieder häufig diskutiert und bekräftigt. Wer mit einer geregelten Abfolge, einem Ritual in den Tag startet, hat das Leben im Griff und weiß wo es lang geht. Kennt den Weg, der zum Erfolg führt. Und ja, es gibt zahlreiche Beispiele dafür, dass wir mit einer Routine und strukturiertem Alltag erfolgreicher und glücklicher sind. Aber warum fällt es uns oft so schwer, diese Struktur wirklich täglich einzuführen und den inneren Schweinehund zu überwinden? Nun, wir haben uns einmal angesehen, wie der Abend davor mit der Morgenroutine zusammenhängt und inwiefern ihr schon dann euren Erfolg oder euer Scheitern vorprogrammiert!


Wer nicht gut schläft, steht nicht gut auf.

Klar, es ist richtig toll, morgens Sport zu machen, sich ein gesundes Frühstück zu kochen und vor dem nach draußen Gehen vielleicht sogar noch ins Journal zu schreiben oder zu meditieren. Aber all das braucht Energie – und die Energielevel am Morgen sind vor allem wovon abhängig? Richtig, von der Schlafqualität der Nacht zuvor.

Es ist eigentlich ganz logisch, und doch vergessen wir es immer wieder: Unsere Gesundheit ist von vielen Dingen abhängig. Nicht nur Sport, nicht nur gesunde Ernährung und nicht nur Wassertrinken – auch das auf sich Achten, sich Ruhe gönnen, abschalten und vor allem: gut schlafen.
Wie gut ihr schlafen könnt, ist natürlich wieder von vielen unterschiedlichen Faktoren abhängig und es gibt allerlei Möglichkeiten, eure Schlafqualität zu optimieren. Versucht beispielsweise, eine Stunde vor dem Schlafen schon das Handy wegzulegen und kauft euch einen Wecker, damit es nicht immer neben dem Bett liegt. Außerdem ist es besser für den Schlaf, nicht allzu spät zu Abend zu essen, weil die Verdauung in der Nacht Energie kostet und ihr dadurch unruhiger schlafen oder sogar schlechter träumen könntet. Und wie wäre es mit einem Bad im Kerzenlicht bevor ihr ins Bett geht? Wenn ihr schwer zur Ruhe kommt und eure Gedanken of rasen, schreibt sie doch nieder, bevor ihr euch hinlegt. Generell ist kreative Beschäftigung Abends super, um die aufgestauten Gefühle und Gedanken loszuwerden und mit einem klaren Kopf in’s Bett zu gehen – und, ihr habt es erraten, auch wieder mit einem klaren Kopf aufzuwachen!

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Vorbereitung ist alles

Es ist nicht einfach, sich eine Routine anzueignen. Wenn ihr nachschlagen würdet, wie lange es dauert bis ein Verhalten zur Routine wird, würdet ihr je nach Buch eine Zeitspanne von 15 Tagen bis hin zu 3 Monaten beschrieben finden. Wie lang auch immer es dauert – Fakt ist: eine Routine wird durch dauerndes Wiederholen erworben. Deshalb ist sie ja auch eine Routine. Das heißt ihr müsst den inneren Schweinehund immer und immer wieder überwinden. Da ist es doch nur vernünftig, den Kontext und eure Umgebung so zu gestalten, dass es euch so leicht wie möglich fällt, eurer Routine zu folgen. Wenn ihr beispielsweise morgens Laufen gehen wollt, legt euch am Abend davor schon die Laufkleidung zurecht. Wenn ihr gesund frühstücken wollt, bereitet schon im Vorhinein die Zutaten vor oder entscheidet euch überhaupt für ein Frühstück, das man jederzeit zubereiten kann – beispielsweise Overnight-Oats. Auf diese Art müsst ihr am Morgen dann nicht zu viele Entscheidungen treffen, weil ihr schon alles vorbereitet habt. Auch die Tasche für die Arbeit, Uni oder Schule noch vor dem Schlafengehen zu packen spart morgens ein paar Minuten Zeit, die man wiederum nutzen kann – zum Beispiel um drei Dinge aufzuschreiben, für die man heute dankbar ist. Oder aber ihr schreibt euch schon Abends eine To-Do Liste, damit ihr das am Morgen nicht mehr erledigen müsst. Das hilft übrigens auch mit dem Schlafen, also unserem ersten Punkt: wenn ihr aufgeschrieben habt, was am nächsten Tag alles zu tun ist, beschäftigen euch die Aufgaben beim Einschlafen nicht mehr so sehr. Kleine Vorbereitungen wie diese sind es, die es euch erleichtern, bei der Morgenroutine zu bleiben und sie auch wirklich zur Routine werden zu lassen.

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Auf das richtige Mindset kommt es an

Letztendlich solltet ihr immer im Hinterkopf behalten: Die beste Morgenroutine ist die, mit der ihr euch wohl fühlt! Wenn ihr Abends schon mit dem Gedanken im Kopf ins Bett geht, dass ihr niemals die „perfekte“ Morgenroutine eurer liebsten Influencerin übernehmen werdet, weil ihr um acht in der Arbeit sein müsst und schlichtweg nicht um halb sechs aufstehen wollt, ist das auch ok! Vielleicht besteht eure Morgenroutine dann nur aus einer Tasse Tee, einmal Gesicht-Waschen und gemütlichen Klamotten. Dann ist das genauso in Ordnung! Fangt einfach mit Babysteps an und versucht in euch hineinzufühlen um herauszufinden, was ihr auch wirklich gerne zur Routine machen wollt. Wenn ihr alles auf einmal ändert, kostet das viel Energie und es ist eher unwahrscheinlich, dass ihr die Routine auch langfristig beibehalten könnt und wollt. Die Dinge, die ihr in eure Morgenroutine integriert, sollten jene sein, die ihr auch wirklich gerne macht. Euch zu etwas zu motivieren, bei dem ihr euch gut fühlt, ist einfach leichter! Wenn ihr zum Beispiel nicht gerne laufen geht, wird es schwierig werden, sich eine morgendliche Lauf-Routine an zu gewöhnen. Vielleicht macht ihr ja lieber Yoga, oder aber Sport ist bei euch überhaupt etwas für den Nachmittag. Wenn ihr euch dann dazu zwingt, diese Aktivitäten am Morgen einzubauen, werden dabei sicher keine guten Gefühle hochkommen und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr bei so einer Routine bleibt, sinkt immer weiter.
Fest steht jedenfalls: wenn ihr euch schon beim Schlafengehen Sorgen macht, dass ihr am Morgen so viele Dinge vor habt, die eine gesunde Morgenroutine ausmachen sollten, dann ist das ebenso wenig gesund. Und den Schlaf rauben wird es euch auch, was erst recht kontraproduktiv ist!

Also: Lasst euch nicht zu sehr von scheinbar perfekten Morgenroutinen auf Social Media und sonst wo beeinflussen. Schaut Abends auf euch, gönnt euch einen Moment um über eure Pläne für den morgigen Tag nachzudenken und sie eventuell aufzuschreiben. Bereitet vor, was vorzubereiten ist und glaubt einfach daran, dass jeder Morgen ein guter sein kann. Denn dann geht ihr entspannt ins Bett, erholt euch in der Nacht und wacht am nächsten Morgen mit viel Energie, Motivation und Lebensfreude wieder auf! Und schon ist es ganz leicht, den Beginn des Tages zu strukturieren und einer Routine zu folgen, so wie sie sich für euch richtig anfühlt.

Träumt was Schönes!

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Beitragsbild | ©  Rebecca Peterson-Hall on Unsplash


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