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Was ihr beim Studieren eigentlich lernt

**Corona Statement am Ende des Artikels 


von Lena Schmidlechner – Studieren ist eine ziemlich vielseitige Erfahrung. Die Hälfte der Zeit weiß man nicht, was man tut und die ersten paar Semester sind mehr oder weniger eine reine Trial and Error Phase von der man einfach hofft, am Ende lebend herauszukommen. Trotzdem lernt man in dieser Zeit und auch im weiteren Laufe des Studiums so einiges. Was die Dinge sind, die ihr neben Statistik, Erkenntnistheorie und BWL beim Studieren lernt, erzählen wir euch in diesem Beitrag.


Eigentlich brauchen wir zum Leben nur Nudeln und Bier

Klar, schöne und perfekt kuratierte Instagram Bilder von Acai und Buddha Bowls neben einem Matcha Latte, der natürlich mit Mandelmilch gemacht wurde, haben schon eine gewissen Ästhetik an sich. Aber habt ihr schonmal das neueste Pesto beim Billa probiert? Im Leben von Studierenden sind zwei Dinge sehr knapp: Zeit und Geld. Zugegeben, das mit der Zeit ist so eine Sache – man könnte sie vermutlich auch einfach besser einteilen. Aber gerade deshalb ist Pasta ja auch so praktisch – die ist schnell gekocht, macht satt und ist dabei noch günstig! Dazu ein kühles Bier und schon ist man wunschlos glücklich! Das Instagram-Feed zählt nun mal nicht in jeder Lebenssituation.


Du kannst schlafen, wenn du tot bist

Auch Schlaf gehört zu einer Luxus Ressource – zumindest für Studierende. Zum StudentInnen-Leben gehören schließlich nicht nur Vorlesungen, Bibliotheksbesuche und Seminararbeiten. Viel mehr will man auch mal was erleben! Und wenn es am Mittwoch in der Lieblingsbar einen Studierenden-Rabatt auf alle Getränke gibt, dann muss man die Vorlesung am Donnerstag eben mit Augenringen besuchen. Alles eine Frage der Priorität!

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Man kann den Lernstoff von Monaten auch in ein paar Tage zwängen

Beim Studieren lernt man auch, was „lernen“ eigentlich ist. Und damit meinen wir vor allem klassisches Büffeln. Irgendwie passiert es einem nämlich immer und immer wieder, dass man die Zeit übersieht und auf einmal – aus heiterem Himmel – die Prüfungsphase vor der Tür steht! Wer hätte das denn kommen sehen sollen? Also wir nicht! Die Konsequenzen muss man dann eben tragen. Und zu denen zählen eine Koffeinüberdosis, wenig Schlaf und verdammt viel Lesen und Schreiben, um innerhalb von ein paar Tagen den gesamten Stoff der nächsten Klausur durchzudrücken. Ach ja, und natürlich jede Menge Pasta-Mahlzeiten.

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Freunde fürs Leben finden

Ein wirklich schöner Aspekt des Studierens sind die Menschen, die man in diesem Lebensabschnitt kennenlernt. Studieren ist diese magische Zeit zwischen der Eingeschränktheit und Unreife des Teenager-Alltags und der Ernsthaftigkeit des nine-to-five-Job Erwachsenenlebens. Die Menschen, die ihr in diesem Lebensabschnitt trefft, kennen sich selbst und ihr Verhalten in Freundschaften und Beziehungen schon etwas besser und wissen etwas mehr darüber, was sie wollen und brauchen. Sie sind aber auch noch nicht an einem Punkt im Leben angekommen, an dem sie sich gar keine Flexibilität mehr leisten können oder wollen. Diese Mischung aus jung und alt, aus locker und ernst macht es aus, dass die Freundschaften, die wir in dieser entscheidenden Phase schließen, ganz besonderer Natur sind und oft viele Jahre – oder sogar für immer – anhalten!

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Ein Beitrag geteilt von Universität Wien (@univienna)


Es ist ok, auch mal keinen Plan zu haben

Mit 12 waren wir alle felsenfest davon überzeugt, mit 18 wüssten wir genau, wer wir sind und was wir wollen. Welchen Beruf, welche Beziehung, welchen Lebensmittelpunkt. Ist man an dem Punkt dann einmal angekommen merkt man relativ schnell, dass diese Rechnung so nicht aufgehen wird. Schon allein die Entscheidung zu einem konkreten Studium ist nicht einfach! Jeder und jede, der oder die sich schon einmal durch die gefühlt 500 Studiengänge an der Universität Wien geklickt hat, weiß wovon ich spreche! Und auch nachdem die Entscheidung gefallen ist und man mit dem Studieren beginnt, ist man oft noch ziemlich planlos. Ein Philosophie oder Publizistik Studium ist nun mal nicht unbedingt wegweißend für die berufliche Laufbahn. Aber Kopf hoch! Das ist auch völlig ok so! Wer weiß im seltsamen Limbus der frühen Zwanziger schon, was er oder sie will. Wenn ihr mit 18 bereits genau wisst, dass ihr HirnchirurgIn werdet und von da an ganz klar auf diese Ziel hin arbeitet – wunderbar! Aber wenn es euch nicht so geht – seid versichert, damit seid ihr nicht allein. Wenigstens können wir im Studium alle gemeinsam planlos sein.

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Beitragsbilder | © Vasiliy Koloda on unsplash


**Wir bitten um Verständnis, dass Öffnungszeiten und Angebot der einzelnen Cafés und Lokale wegen der Corona Maßnahmen aktuell nicht immer zu hundert Prozent stimmen. Bitte schaut zur Sicherheit immer auch auf die Kanäle der Cafés und haltet euch in erster Linie immer an die aktuellen Maßnahmen. Gemeinsam stehen wir Corona durch!